Oberwesel 2014 - Die Kraichgauer Kampfsudler - Landsknechte und Marketenderinnen, die nicht nur mit Schwert und Hellebarde sondern auch mit dem Kochlöffel kämpfen

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Oberwesel 2014

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Das Fest in Oberwesel ist für jeden Mittelalterbegeisterten ein Begriff. Alle 2 Jahre bemühen sich die Veranstalter ein absolut stimmiges Ambiente in die Gassen des Städtchens am Mittelrhein zu zaubern. Alle Schilder und Lampen werden abgehängt, moderne Schaufenster und Fassaden verdeckt und am Abend erstrahlt alles im Schein tausender Kerzen.
In diesem Jahr durften die Kampfsudler erstmals an diesem tollen Fest teilnehmen - auch wenn einige schon früher einmal dort waren. Das Lager wurde - wie es sich für Landsknechte gehört - außerhalb der Stadtmauern aufgeschlagen. Strategisch günstig zwischen Bahnlinie und Bundesstraße, was dem einen oder anderen zumindest Teile seiner Nachtruhe raubte. Aber so ist es eben im engen Rheintal. Dafür waren es dann auch nur ein paar Schritte über die Straße um ein - bei den herrschenden Temeraturen von über 35 Grad notwendiges - erfrischendes Bad im Rhein zu nehmen.
Und auch der Weg zum Markt war nicht wirklich weit, allerdings bei der Hitze recht anstrengend. Heiß war es auch am Feuer und zum Glück hatten wir uns entschieden diesmal keine allzu opulenten Mahlzeiten zuzubereiten. Daher gab es am Samstag Detlevs Zitronenhuhn mit gemischtem Gemüse und Bulgur. Und am Sonntag kochten wir ein Kohl-/Lauchgemüse mit deftigen Würsten und Brot.
Der militärische Teil beschränkte sich auf den täglichen Umzug, wobei das angelegte Blech von Tag zu Tag weniger wurde. Steffen hatte sich als einziger zum Pestumzug gemeldet, der, leider noch bei Tageslicht,durch die abendlichen Gassen zog.
Nach drei durchgeschwitzten Tagen waren sich alle einig: In zwei Jahren kommen wir wieder!

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