Oppenheim 2013 - Die Kraichgauer Kampfsudler - Landsknechte und Marketenderinnen, die nicht nur mit Schwert und Hellebarde sondern auch mit dem Kochlöffel kämpfen

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Oppenheim 2013

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Endlich ein Kampfsudler-Wochenende ohne Regen! Ganz anders als im letzten Jahr, war unser diesjähriger Aufenthalt in Oppenheim am Rhein: Trocken und angenehm zum Aufbau am Freitag, warm bis in den späten Abend am Samstag und strahlender Sonnenschein am Sonntag. So soll es sein. Zum ersten Mal hatten wir ein Lager mit 3 Zelten aufgebaut - und wenn's nötig ist, geht sogar noch mehr! Leider ist der Lagerbereich für die Besucher immer noch etwas abgelegen und wird vom Markt aus selten gefunden. So blieben die zahlreich angereisten Mittelaltergruppen weitgehend unter sich. Das "Kämpfen" kam bei uns diesmal etwas kurz. Nur Michael schlug sich tapfer in der Kinderschlacht am Samstag, obwohl er dort ohne Waffen antreten musste und nicht zurückschlagen durfte. Am Sonntag konnte er dann leider nicht mehr mitmachen. Er hatte im Lager den Kampf mit der Spaltaxt verloren, die seinen Fuß attraktiver fand als den Holzscheit. Natürlich waren auch die am Feuer zubereiteten Speisen wieder vom Feinsten. Am Samstag gab es Schweinebraten in Rotweisoße mit Dinkel und Zwiebelgemüse und am Sonntag zauberte Eva zum Abschluß der Spargelsaison grünen Spargel mit Gorgonzola-Soße. Dazu passten Veras Gnocchi (natürlich ohne Kartoffelanteil!) hervorragend. Den Teig dafür hatte Robert vorher in aufopferungsvoller Handarbeit geknetet. Auch ein Besuch des berühmten Oppenheimer Kellerlabyrinths und anschließend eine erfrischende Pfälzer Schorle (o,4l) standen wieder auf dem Programm der Kampfsudler. Alles in allem: Ein harmonisches Wochenende, ein schöner Markt, ein buntes Programm, mit "Joachim von Ruit" (dem Schultheis des BOL) ein angenehmer Nachbar und vor allem ein trockenes Lager.

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